Hypnosetherapie

Was ist „Hypnose“?

Die Hypnose ist ein natürlicher Zustand. Anders, als ihr Namensgeber (griech. „hypnos“=Schlaf) vermuten lässt, handelt es sich dabei um einen wachen Zustand veränderter Aufmerksamkeit.

Das menschliche Gehirn besitzt die angeborene Fähigkeit, sich in Trancezuständen zu befinden und diese herbeizuführen sowie auch wieder aufzulösen. So fügen sich leichte Trancen ganz selbstverständlich in unseren Alltag ein.

Fahren wir z.B. mit dem Auto eine vertraute Strecke und fragen uns am Ziel, wie wir überhaupt dort hingekommen sind, waren wir in Trance unterwegs.

Auch wenn wir joggen oder einen längeren Spaziergang machen, können wir bemerken, dass sich unser Denken und unsere Aufmerksamkeit verändern – unser Gehirn befindet sich in leichter Trance. Mittlere Trancetiefen können uns in Form von spontanen oder aktiv herbeigerufenen Tagträumen begegnen.

Worum geht es in der Hypnosetherapie?

In der Hypnosetherapie/Hypnotherapie werden Trancezustände genutzt, um aktiv einen hilfreichen Kontakt zum eigenen Unbewussten herzustellen. Der Therapeut begleitet und unterstützt den Patienten/Klienten dabei, diesen Zugang aufzubauen und das Wissen, die Kreativität und die Ressourcen des Unbewussten für sich nutzbar zu machen. Mit der sogenannten Show-Hypnose, deren Ziel es ist verschiedene (Show-) Effekte unter Überrumpelung und Umgehung des Bewusstseins zu erreichen, hat die medizinische und psychotherapeutische Hypnosetherapie also wenig zu tun.

Ganz im Gegenteil wird die moderne Hypnosetherapie immer das Prinzip der Selbstorganisation achten, welches jedem System innewohnt – so auch dem Menschen. Für den therapeutischen Prozess bedeutet dies, dass nicht der Therapeut zu wissen meint, was für den Patienten jeweils die beste Lösung ist, sondern die Selbstheilungs- und Selbstorganisationsprozesse angestoßen, unterstützt und begleitet werden.

Oft liegen im Unbewussten schon Lösungsstrategien bereit, um das jeweilige Ziel zu erreichen. Ist das nicht der Fall, können diese Lösungen durch die Zusammenarbeit von Bewusstsein und Unbewusstem entwickelt werden.

Durch die Berücksichtigung beider Komponenten sind produktive Arbeitsprozesse und auch langfristige, nachhaltige Veränderungen möglich.

Für wen ist die Hypnosetherapie geeignet?

Bis auf wenige Ausnahmen, wie Menschen mit akuten Psychosen, Rausch- oder dementiellen Zuständen, ist die Hypnosetherapie für jeden geeignet, der sein inneres Wissen und seine innersten Ressourcen für die Erreichung seiner persönlichen Ziele nutzen möchte.

Ab einem Alter von 5-6 Jahren arbeite ich mit den Kindern direkt.

Bei jüngeren Kindern kann eine hypnotherapeutische Arbeit mit einer Bezugsperson sinnvoll sein, um Wege zu finden, das Kind zu unterstützen.

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